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Naturschutz verbindet Mailen Drucken

Natur macht nicht an politischen Grenzen halt. Manche wandernden Tierarten zum Beispiel überqueren auf ihren Zugrouten ganze Kontinente.
FasziNatur
Immer dem Grünen Band nach! Erradeln Sie Europas längsten Biotopverbund.
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Großvögel, wie Weißstorch und Kranich gehören zu den in Deutschland heimischen Arten, die ihre Überwinterungsgebiete in Mittel- bis Südafrika haben. Demnach ist, um wandernden Arten das Überleben langfristig zu sichern, nicht nur der Schutz der Brut- beziehungsweise Fortpflanzunggebiete, sondern auch der Rast- und Nahrungsgebiete auf dem Zugweg sowie der Überwinterungsgebiete wichtig. Hier ist es essentiell, auch einmal „über den Tellerrand hinweg zu schauen“.

Auch Landschaften und Naturräume enden nicht unvermittelt an einer vom Menschen geschaffenen Grenze. Riesige Waldgebiete erstrecken sich so zum Beispiel über das Grenzgebiet Bayerns und Tschechiens. Zusammen bilden die benachbarten Nationalparke Bayerischer Wald und Sumava das größte Waldschutzgebiet Europas. Zwei Länder – ein gemeinsames Naturerbe.

Der Bereich „Naturschutz verbindet“ zeigt Ihnen, dass Erfolge im Naturschutz oft nur durch gemeinsames Handeln von Staaten und Regionen erreicht werden. Auch innerhalb Deutschlands ist Zusammenarbeit notwendig, damit Naturschutzprojekte gelingen: Beispiel Grünes Band, Deutschlands längster Biotopverbund. Im Schutz und im Schatten der einstigen stark gesicherten innerdeutschen Grenze entwickelte sich die Natur ungestört. Heute reihen sich daher entlang dieser Linie unterschiedliche naturnahe Lebensräume wie auf einer Perlenschnur aneinander – Heimat für viele großenteils gefährdete Pflanzen und Tiere. Diesen Naturschatz gilt es zu erhalten – eine große Chance und wichtige Aufgabe für den Naturschutz. Übrigens: Wenn Sie in der Ausstellung das Fahrrad besteigen, können Sie das Grüne Band sogar erradeln. Ein Film entführt Sie dann für ein paar Minuten in seine wunderschönen Landschaften.

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